Über Andreas Blanke

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Website-Besucherinnen und Besucher,
liebe Interessierte,

 

Was war der Auslöser für mich, aktives Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen zu werden?

Es war damals das entstehende Kinderbildungsgesetzt (KIBIZ) der schwarz-gelben Landesregierung, wo u.a. ein gewisser Christian Lindner sich durch brutale Streichungen im gesamten frühkindlichen Bildungsbereich besonders hervor getan hat. Heraus kam dann ein „Kinderspargesetz“. Meine beiden Töchter waren davon konkret in ihren Kitas betroffen. Wenn man sich für die Interessen von Kindern einsetzt, wird man fast automatisch in den Elternbeirat gewählt. Und dann kommt irgendwann der Punkt, wo man merkt, dass man nur „organisiert“ etwas erreichen kann.

Die Grüne Bildungspolitik, die kein Kind zurücklässt und gleichzeitig so viel individuelle Förderung wie möglich möchte, war und ist auch mein politischer Ansatz. Ich setze mich ganz konkret für die Teilhabe aller Kinder an Bildung und Chancengleichheit ein, denn ich kenne die Situation aus eigenem Erleben: Die Probleme von Kindern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern vor Ort.

Mit der Sekundarschule hat auch die CDU nach jahrzehntelangem Klassenkampf für die gesellschaftliche Schul-Dreiteilung endlich aufgegeben und damit auch international anerkannte Bildungsstandards anerkannt. Längeres gemeinsames Lernen hilft allen Kindern sich besser zu entwickeln.

Unsere Gesellschaft braucht ausreichende und hochwertige Kindertageseinrichtungen und Schulen, in denen Kinder spielen, lernen und gemeinsam ihre unterschiedlichen Welten erleben und entdecken können. Eltern müssen darauf vertrauen können, dass ihre Kinder nicht nur gut betreut werden. Das kostet Geld und dafür wären z.B. die Milliarden des Betreuungsgeldes der Bundesregierung besser angelegt, denn Bildung zahlt sich aus – für den Einzelnen und für unsere Gesellschaft!

Ein zweites, für mich wichtiges Politikfeld ist die soziale Teilhabe in unseren Kommunen und Quartieren. Mit dem Stärkungspakt hat die Landesregierung den Schritt in die richtige Richtung gemacht. Welche Auswirkung der Strukturwandel im Ruhrgebiet hat kann ich als Kommunal-politiker täglich miterleben. Aussterbende Quartiere, Abbau von Lebensqualität und Chancengleichheit sind die Folge. Ohne die Zahlungen aus dem kommunalen Stärkungspakt würden wir aus eigener Kraft nicht mehr handlungsfähig sein. Unsere Städte und Gemeinden würden langsam aber sicher ausbluten.

Ein Grund für die finanzielle Situation zahlreicher Ruhrgebietskommunen ist aber auch die Zahllast für den Solidarpakt Ost. Ich frage mich in diesem Zusammenhang: Was ist daran „solidarisch“ wenn sich Kommunen verschulden müssen um anderen Kommunen finanziell zu unterstützen?

Wir müssen aber auch als Regierungspartei auf Bundesebene dafür kämpfen, dass Solidarität keine Einbahnstraße ist und nicht nach Himmelsrichtungen ausgerichtet sein darf. Viele Kommunen in NRW brauchen dringend finanzielle Unterstützung für Gebäudeinstandhaltung, für den Erhalt sicherer Straßen, für den Ausbau von sozialer Infrastruktur und für den Ausbau unserer Schulgebäude. Aber auch der Bund hat finanzielle Verantwortung, denn für pflichtige Aufgaben gilt meiner Meinung nach das Prinzip „wer die Musik bestellt, der muss sie auch bezahlen!“

Aus Sicht eines Ruhrgebiets-Grünen kann ich sagen, dass die Metropole Ruhr eine große Chance ist. Viele Bürgerinnen und Bürger fürchten aber Einschnitte in „Ihren“ Städten. Das Kirchturmdenken steckt in vielen Köpfen und an Besitzständen wird gerne festgehalten. Ich mache mich stark für eine gemeinsame, lebenswerte Region im Herzen von NRW.

Als Vorstandsmitglied kümmere ich mich schwerpunktmäßig um den Bereich der Personalentwicklung, um für die Zukunft die Weichen für eine gezielte Förderung und Ansprache dieser Zielgruppe zu stellen. Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Sie muss nach außen und innen funktionieren. Viele Ort- und Kreisverbände wollen sich hier engagieren, denn man hat erkannt, dass eine auskömmliche Personaldecke in den Strukturen unserer Partei nicht nur zu Zeiten guter Umfragewerte enorm wichtig ist.

In diesem Sinne…. Glück auf!

Andreas Blanke

 

Persönliches

* 2. Februar 1964, verheiratet, 3 Töchter und lebe in Oberhausen

Berufliches

Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und zum Werbekaufmann

Langjährige Tätigkeit als Abteilungsleiter im Bereich Handelsmarketing und strategische Markenführung

z.Zt. Wahlkreismitarbeiter bei Bärbel Höhn MdB

Ehrenamtliches

Mitglied seit 2007, Vorstandssprecher Kreisverband Oberhausen seit 2008

Delegierter für LDK, BDK und Bezirksrat Ruhr, Ersatzdelegierter Länderrat

Vorstandsmitglied Bezirksverband Ruhr seit 2010

Direktkandidat Landtagswahl 2010 & 2012 WK Oberhausen

Mitglied der LAG Kinder, Jugend und Familie

Grüne Ratsfraktion Oberhausen

Mitglied Jugendhilfe- & Sozialausschuss, stellv. Mitglied Sport- und Schulausschuss

 

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