Svenja Noltemeyer

Ich kandidiere für:
Einen mittleren Listenplatz (13-22)

Bio & Berufliches
Beruf: Dipl.-Ing. Raumplanung
Geburtsdatum: 10.04.1980

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Gemeinwohlorientierte Stadt- und Regionalentwicklung mit vielen Mitbestimmungsmöglichkeiten zu erreichen, ist meine Vision, die mich antreibt, um ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvolle Projekte umzusetzen. Die Stadt der Zukunft gestalten die Menschen vor Ort.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
„Seitdem ich 12 bin, kann ich nicht anders als mich politisch zu engagieren.“
1992-2005: Stadtschülersprecherin Wolfsburg, Fachschaftsmitglied Uni Dortmund
seit 2002: Mitglied im KV Dortmund, Delegierte für Bund und Land
2005-2014: Mitglied und Sprecherin der LAG Kultur, Mitarbeit BAG Kultur
2009-2010: Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt-West
2010-2020: Mitglied des Dortmunder Stadtrats 
2012-2016: Geschäftsführerin Bezirksverband Ruhr
2012–2020: Listenplatz auf der NRW-Landesliste und Direktwahlkreiskandidatin

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Industriekultur: alte Industrieareale sind für mich Möglichkeitsräume, die die Identität der Menschen vor Ort prägen.

Aktivismus: Netzwerk X, Recht auf Stadt Ruhr etc. ich liebe die aktivistischen Netzwerke, die Kunst und Kultur mit sozialen Themen und Stadtenwticklung verknüpfen.

Wissensverlust: Alle 10 Jahre machen wir im Ruhrgebiet die gleichen Analysen und stellen die immer gleichen Ziele auf, aber nichts passiert, und irgendwann weiß niemand mehr, dass man Erkenntnisse hat, mit denen man etwas machen kann und fängt erneut an zu untersuchen…

Was sind deine politischen Schwerpunkte?

Quartiersebene und Regionalebene stärken, Kirchturmdenken minimieren.

Nachhaltigkeitsarchitektur RUHR.2010 weiterentwickeln.

Dekadenprojekte begleiten (IGA von unten puschen) und neu entwickeln.

RVR-Töchter kritisch in ihren Projekten begleiten.

Mit Thelen Gruppe eng kommunizieren.

Themen der RuhrAkademie in die Breite tragen.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Kreativwirtschaftliche Profilbildung der einzelnen Standorte im Ruhrgebiet plus Wiederbelebung der Netzwerkarbeit der Kreativ.Quartiere.
Mitbestimmungsmöglichkeiten der IGA 2027 Pojekte verbessern.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Die Ruhrstadt, in der ich für 2,70 Euro von Dortmund nach Duisburg alle 20 Minuten fahren kann 🙂 und in der „alle alles“ kennen bzw. in der eng kooperiert wird und in der gemeinsame Ruhraktivitäten ganz normal sind.