Sabine von der Beck

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Dipl.-Volkswirtin/PR-Beraterin
Geburtsdatum: 16.08.1963

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Mich treibt die Sehnsucht nach einer besseren Welt und der Wille, nachfolgenden Generationen doch noch und trotz allem eine intakte Natur, eine klima- und ressourcenschonende Wirtschaftsweise, einen friedlichen Planeten und ein gutes demokratisches Miteinander zu übergeben. Ich will eine Politik machen, die diese Ziele auf Dauer sichert.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Erste Erfolgserlebnisse als Schülersprecherin. Bei den Grünen – seit 1997 – war ich 10 Jahre im Kreistag Recklinghausen, Vize-Landrätin und Fraktionsvorsitzende mit Schwerpunkt Wirtschaft, seit 4 Jahren im Stadtrat Herne, Finanzausschussvorsitzende, aktuell Listenplatz 3. Seit 14 Jahren im RVR, 13 Jahre RVR-Fraktionsvorsitzende. Dabei habe ich gute Zeiten (Aufbruchstimmung Kulturhauptstadt 2010) und schwierige Zeiten (Verlust rot-grüner Mehrheit seit 2014 wg. Wahlrechts-Panne) erlebt und mich u.a. für freie Kultur, Green Economy, Imagefragen, die IGA 2027, das regionale Mobilitätskonzept und die RVR-Gesetzesnovelle mit Direktwahl eingesetzt.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
1. Zeitraubende, umständliche Strukturen: eine Art zu überwindendes historisches Schicksal mit vielen gesellschaftlichen, wirtschafts- und verkehrs-, kommunal(finanz-)politischen Herausforderungen.
2. Erfahrung im Wandel: Lösungen sind international gefragt sind, weil viele Industrieregionen unsere Probleme teilen. Zum Beispiel Emscherumbau, Industriekultur und regionale Radwegenetze in gut vernetzten Korridoren zwischen allen „Kirchtürmen“. 
3. Starke Potentiale: Dezentrale, überschaubare Stadtstrukturen. Grüne Urbanität statt Klimakatastrophe. Viel Wissenschaft und gute Ideen. Sozialer Zusammenhalt in offener, vielfältiger Gesellschaft.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Ursprünglich bin ich als junge Mutter wegen der Themen Klimaschutz und ökologische Wirtschaftspolitik zu den Grünen gekommen. Vorausschauendes Handeln und der Umstieg auf Erneuerbare Energien sind mir nach wie vor sehr wichtig. Für eine nachhaltige Entwicklung im Ruhrgebiet müssen Politikfelder wie Kultur, Bildung, Stadtentwicklung, Finanzen, Arbeit, Umwelt, Verkehr, Soziales zusammengebracht und gemeinsam auch über mehrere Ebenen koordiniert werden. Ich setze mich für faire Kooperationen ein.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Nahverkehr aus einem Guss, IGA 2027 und Wissenstransfer für Jobs und Start-ups. Post-Corona-Prüfstand „Resiliente Region“: Bessere Lebensqualität, öffentliche (Frei-)Räume, Digitalisierung, Teilhabe.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Einzigartig, unverwechselbar, nachhaltig lebenswert mit mehr Start-ups als Berlin, mehr Freizeitqualität als München, mehr Radwegen als Kopenhagen… auf jeden Fall als attraktive grüne Metropole mit hervorragenden Zukunftsperspektiven für folgende Generationen.