Oliver Linsel

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Dualer Student Maschinenbau
Geburtsdatum: 08.01.1997

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Nach der letzten Bundestagswahl war ich grundlegend enttäuscht über das „Weiter-so“ im Bund. Ich wusste, dass damals für mich der Zeitpunkt gekommen war aktiv für die Veränderungen zu kämpfen, die unserer Gesellschaft bevorstehen. Ich wollte nicht länger, dass Klimaschutz optional ist und das Wohlergehen des „regelnden“ Marktes alles bestimmt.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Wenige Wochen nach meinem Parteieintritt hatte ich das Glück in den Kreisvorstand gewählt zu werden. Dieser Sprung ins kalte Wasser und das Vertrauen der KV-Basis in jemanden neues wie mich hat mir direkt gezeigt, dass ich dort richtig bin. Seitdem durfte ich mit vielen großartigen, spannenden und starken Menschen in und jenseits unseres KVs arbeiten. Nach meiner Wiederwahl hat sich bei der Planung und Durchführung unseres Europawahlkampfes gezeigt, was für ein engagiertes Team wir zusammen sind und genau darauf freue ich mich auch in der kommenden Kommunalwahl hier im Ruhrgebiet.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Als ich 2015 nach Mülheim gezogen bin, hatte ich zunächst das Bild vom Ruhrgebiet als Städteregion mit dem Erbe von Kohle und Stahl mitten im Strukturwandel. Heute sehe ich dazu auch die Möglichkeiten und Stärke, die diese Region mit ihren über 5 Mio. Einwohner*innen entfalten kann. Während meines Studiums habe ich dann das Ruhrgebiet landschaftlich neu erlebt, sei es direkt an der Ruhr, an den zahlreichen Industriedenkmälern und den teils belebten Einkaufsstraßen. Ich habe auch die Menschen kennen gelernt und darf viele davon heute als Freunde bezeichnen.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Was mich initial zu den Grünen bewegt hat, ist heute aktuell denn je. Die Eindämmung des Klimawandels wird mindestens eine Jahrhundertaufgabe und sie muss von auch in der Regionalplanung im Fokus stehen. Die Planungs- und Umweltpolitik sind dementsprechend meine Schwerpunkte. Durch mein Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Energietechnik sehe ich besonders bei der Frage nach der Energieversorgung der Zukunft die Notwendigkeit zu handeln. Kohlekraftwerke wie Datteln4 dürfen keine Zukunft haben.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Im Ruhrparlament möchte ich helfen die große vielfältige Bildungslandschaft zu nutzen, um mit Ausgründungen und Start-Ups aus allen Berufsgruppen heraus die Region fit für die Zukunft zu machen.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Das Ruhrgebiet von Morgen sieht sich nicht nur selbst als eine große grenzenlose Region an, sondern handelt auch so. Die Zusammenarbeit der Städte untereinander müssen von dem Leuchtturmdenken weg und hin zu der Frage, wie wir gemeinsam die Städteregion zu einer grünen Metropole weiterentwickeln.