Michael Kretschmann

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Dipl.-Ing. Raumplanung
Geburtsdatum: 01.06.1959

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Gesellschaftliche und politische Entwicklungen der letzten Jahre führen zum Erstarken der nationalen Rechten. Die Diskussionen werden zunehmend populistischer und Entscheidungen gehen immer mehr auf das Konto des Postfaktischen als dass sie wirkliche Inhalte haben. Ich setze mich gegen das Erstarken der Rechten und für mehr Menschlichkeit ein.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Den Kriegsdienst habe ich aus Gewissensgründen verweigert. Über die Friedensbewegung entwickelte ich meine Nähe zu den Grünen, die sich durch die später einfließenden ökologischen Themen noch verstärkt hat. 1988 habe ich mein Studium der Raumplanung in Dortmund abgeschlossen. In meiner Diplomarbeit habe ich die Umweltauswirkungen des Militärs untersucht. Studium und Beruf, meine Tätigkeit als Stadt- und Regionalplaner, Wirtschaftsförderer u.a. haben meine „Sinne“ für ein soziales, ökologisch verträgliches Zusammenleben geschärft. Ich bringe mich in die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Hagen ein und bewerbe mich um einen Listenplatz für Bezirksvertretung Mitte.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?

Zechensiedlungen: Sie können ein Beispiel dafür sein, wie soziales Zusammenleben funktionieren kann. Wenn sie funktionieren entsteht eine soziale Gemeinschaft. Niemand bleibt alleine, niemand bleibt zurück. Es bildet sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl, eine Identifikation mit dem Standort und ein „Sozialgefühl“ das auch an die Kinder weiter gegeben wird.

Bildungs- und Hochschulstandort: Nirgendwo in Deutschland ist die Hochschullandschaft so dicht wie in NRW. Dieses Potenzial ist zu nutzen; auch für die Schulen.

Revierparks: Sie sind typisch für das Ruhrgebiet. Erholung, Kultur und Gemeinschaft finden hier auf komprimiertem Raum statt.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Meine Schwerpunktthemen im grünen Sinne sehe ich in:
   • Klimaschutz und Klimaanpassung, bzw. Umweltschutz
   • Bildung
   • Flüchtlingspolitik und Integration, Ehrenamt
   • Regional- und Stadtentwicklung
   • Maßnahmen gegen Rechts

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Förderung der interkommunalen Kooperation. Weiterarbeit am Regionalplan Ruhr mit weiterhin starken grünen Schwerpunkten.
Interkommunale, regionale Strategien zur Überwindung der Corona-Kriese.
Vergrößerung der Transparenz und Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Eine bunte Gesellschaft, in der jeder die gleichen Bildungschancen hat, die friedlich zusammenlebt, ihre Bedürfnisse basisdemokratisch regelt und dabei verinnerlicht hat, dass Ökologie und Klima, soziale Gemeinschaft und Tierschutz die wesentlichen Grundlagen unseres Zusammenlebens darstellen.