Martina Lilla-Oblong

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Selbstständig mit einem Textoptimierungsservice
Geburtsdatum: 30.03.1960

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Seit jeher haben mich Grenzen beschäftigt – die innerdeutsche zuerst, dann die zwischen Ost und West. Deshalb war der Einsatz für Frieden und gegen Raketen – gegen die Pershings ebenso wie gegen die SS20 – mein Einstieg. Ich möchte Grenzen im Denken, zwischen den Disziplinen und zwischen Menschen im Sinne einer nachhaltigen Zukunft überwinden.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Während des Studiums aktiv in Basisgruppen, Studentenparlament, AStA. Solidarität mit Solidarnosc, OstEuropaInfo, Friedens- & Menschenrechtsgruppen. Zusammenarbeit im Ost-West-Dialog mit den Grünen. Tätigkeiten für grüne Bundestagsfraktion (in der Zeit der Wiedervereinigung), später auch in der grünen Landtagsfraktion NRW (knapp 15 Jahre). Seit mehr als 10 Jahren Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, nachdem mein Sohn eingetreten war, zunächst im KV Düsseldorf (ohne Mandat) aktiv, später im Vorstand des KV Gelsenkirchen und als LDK- und BDK-Delegierte. Seit rund einem Jahr Beisitzerin im Vorstand des Ruhrbezirks. AG BNE seit vielen Jahren.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Vielfalt – Transformation – Solidarität
Das Ruhrgebiet ist durch seine Geschichte geprägt von Kohle und Industrie, und damit von einer großen Vielfalt der Kulturen. Diese Geschichte hat die Menschen und die Mentalität hier in der Region stark geprägt. Ausgeprägte Solidarität ist ein Ausdruck davon, verbunden mit einer sehr direkten Art der Kommunikation. Der Strukturwandel ist eine besondere Herausforderung, die aber auch viele Chancen bietet, gerade mit den vielfältigen vorhandenen Potenzialen. Eine „Ergrünung“ früherer Zechen- und Industrieflächen hat begonnen. Eine einzigartige, polyzentrische Metropolregion, die Zukunft hat.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
– Demokratie und Partizipation 
– Bildung für nachhaltige Entwicklung – denn die ist unabdingbar für die notwendige sozial-ökologische Transformation
– Kultur als gesellschaftliche Notwendigkeit und „Hefe für unsere Demokratie“
– Mobilität
– Quartiersentwicklung
– Klimaanpassung und Steigerung der Lebensqualität in der Region

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Regionalplanprozess zu erfolgreichem Abschluss bringen. IGA 2027 für „Ergrünung“ und Klimaanpassung der Region nutzen. Revierparke aufwerten und zu Lernorten entwickeln. Mobilität aus einem Guss.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Eine Metropolregion mit hoher Lebensqualität, vielfältigen Kulturangeboten, guter Vernetzung und zukunftsweisender Wirtschaft und Bildung, die verstanden hat, dass die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele elementar ist – eine Region, die der Welt zeigt, dass und wie es gehen kann. Solidarisch!