Martin Imbruch

Ich kandidiere für:
Einen hinteren Listenplatz (22-40)

Bio & Berufliches
Beruf: Dipl.-Ing.
Geburtsdatum: 30.05.1964

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Das öffentliche, soziale Leben wird von den politischen Entscheidungen bestimmt – das sehen wir gerade in der jetzigen Situation ganz deutlich. Ich bin nicht jemand, de nur zuguckt und dann im privaten Kreis an allem herummeckert. Die eigene Meinung einbringen und die Verhältnisse mitgestalten, darum geht es mir.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Von 1980 bis 2008 war ich Mitglied der SPD – bis ich es dort nicht mehr aushielt. Seit mehr als 10 Jahren ist meine politische Heimat bei den Grünen – was ich nie bereut habe. Ich beschäftige mich inhaltlich vor allem auf KV-Ebene in den Arbeitsgruppen zu Wirtschaft, Energie und insbesondere Verkehr. Wenn möglich nehme ich auch an den Sitzungen der LAG Verkehr teil. Ferner war ich von 2013 bis 2016 Bezirksvertreter in Essen, Stadtbezirk I (Mitte).

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Zuallererst: Heimat – ich bin 1964 in Westerholt (seit 1975 Teil von Herten) geboren und aufgewachsen, Abitur 1983 in Gelsenkirchen-Buer, Zivildienst in Gelsenkirchen-Schalke, Studium der Chemietechnik an der Uni Dortmund (heute TU), als Ingenieur berufstätig in Mülheim und (bis heute) in Duisburg, und seit nunmehr 20 Jahren ununterbrochen in Essen wohnhaft. Zweitens: Die Region der verpassten Chancen – zersplittert, zu oft der eigenen Vergangenheit zugewandt, die Zukunft und ihre Herausforderungen nicht ausreichend im Blick.
Drittens: Die spannendste Metropolregion in Europa – einzigartig in ihrer Vielfalt, mit großem Potential.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Damit das Ruhrgebiet wirklich zusammenwachsen kann, ist die Schaffung eines attraktiven städteübergreifenden öffentlichen Nahverkehrs für mich das Schlüsselthema. Dessen zentrales Element muß ein zuverlässiger, schneller und dicht getakteter regionaler Schienenverkehr sein.
Meine weiteren Themen sind die Dekarbonisierung der Energieversorgung im Ruhrgebiet (was die Fernwärmenetze einschließt), sowie eine deutlich verbesserte Kooperation im Ruhrgebiet bei Wirtschaft und Finanzen.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Ein konkretes Konzept für den städteübergreifenden Schienenverkehr im Ruhrgebiet hat für mich die Top-Priorität.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Bin optimistisch, daß das Ruhrgebiet eine Region sein wird, die das Kirchturmdenken überwindet, und sich als Gemeinschaft versteht, die eine klare Zukunftsorientierung hat: ökologisch, sozial und erfolgreich.