Manfred Beck

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Stadtdirektor a.D.
Geburtsdatum: 06.10.1951

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Seit meiner Schulzeit (SV) versuche ich, an der Gestaltung einer freien, (basis-)demokratischen und nachhaltigen Gesellschaft mitzuarbeiten.
Als dreifacher „Oppa“ will ich meinen Enkelinnen eine Welt zu hinterlassen, die für alle lebenswert ist. Deshalb setze ich mich mit aller Kraft für die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung (SDGs) ein.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Umweltaktivist seit meiner Schulzeit, 1980 Mitglied Bunte Liste Bielefeld, seit 1984 Mitglied der GRÜNEN. Ab 1989 sachkundiger Bürger, von 1991 bis 1997 Ratsmitglied. 1997-2000 Dezernent im Kreis Düren, 2000-2016 Beigeordneter für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration in Gelsenkirchen. Mitglied der LAGen Bildung und Sport, bei letzterer mehrere Jahre Sprecher. BAG-Delegierter Bildung.
Ausschussvorsitzender, Stellvertreter und Mitglied in mehreren Fachausschüssen des NRW- und des Deutschen Städtetages.
Mitglied der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Vorsitzender des Fachforums Kommunen.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
1. Strukturwandel: Obwohl seit Jahren im Gange, noch lange nicht abgeschlossen. Trotz vieler positiver Ansätze im Gefolge der IBA (z.B. Kulturhauptstadt, an deren Gestaltung ich mitwirkte) gilt es, der Nachhaltigkeit eine größere Bedeutung zu verschaffen.
2. Kulturelle Vielfalt: Exzellente Hochkultur (Spitzen-Musiktheater), eine lebendige freie Szene und Bereicherung durch Zugewanderte (Musterbeispiel die Band „Yüksek Tansiyon“). Es gilt, neben der Nacht der Industriekultur, ruhrgebietsweite Events (z.B. Festival der Freien Szene) zu stärken bzw. zu etablieren.
3.Zersplitterung: Die „Polyzentrische Metropole“ ist eine positive Alternative!

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
– Kultur: 16 Jahre Kulturdezernent in Gelsenkirchen, Mitglied der Kulturausschüsse des NRW- und des Deutschen Städtetages. Mitwirkender der Kulturhauptstadt der ersten Stunde.
– Sport: Sportdezernent in Gelsenkirchen, Mitglied der LAG Sport (zeitweilig Sprecher), Mitgestalter der Ruhr Games (früher Ruhr-Olympiade), des CL Finales 2004 und der Fußball WM 2006.
– Bildung mit Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Mitwirkung am Konzept „Zukunft und Heimat: Revierparks 2020“

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
– Regionalplan auf den Weg bringen
– IGA 2027 als Nachhaltigkeitsfestival gestalten
– Weiterentwicklung der Revierparks zu außerschulischen Lernorten
– Nachhaltigkeitskonzept für den RVR entwickeln

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Eine funktionierende, polyzentrische Metropole, die Arbeit und Lebensqualität bietet. Kulturell, sportlich und bzgl. Bildungsangeboten (multikulturell, inklusiv, gerecht) in Deutschland Spitze.
Mein Ruhrgebiet ist hinsichtlich der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) vorbildlich.