Louisa Albrecht

Ich kandidiere für:
Einen hinteren Listenplatz (23-40)

Bio & Berufliches
Beruf: Studentin & Werkstudentin
Geburtsdatum: 10.06.1998

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Ich bin der festen Überzeugung, dass jede*r von uns aktiv an einem besseren Morgen arbeiten kann.  Wenn ich ein Problem oder eine Ungerechtigkeit entdecke, seien sie ökologischer, ökonomischer oder sozialer Natur, so sehe ich diese als Herausforderung und nicht als Sackgasse auf einem Weg voller Möglichkeiten an.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Erstmals politisch aktiv wurde ich im Frühjahr 2017 im Rahmen einer feministischen Kolumne, die ich auf einem Uni-Blog veröffentlicht habe. Im Juni 2019 folgte der Eintritt sowohl in die Grüne Jugend als auch die Partei Bündnis 90/ Die Grünen. Innerhalb kürzester Zeit habe ich in der Grünen Jugend die Möglichkeit bekommen, nicht nur auf lokaler Ebene Verantwortung zu übernehmen, sondern auch auf Landes- und Bundesebene, so dass ich Teil des Bildungsgremiums der Grünen Jugend NRW bin, sowie Teil der Länderrats der Grünen Jugend. Für meinen Kreisverband Bochum setze ich mich zudem als Beisitzerin im Vorstand ein.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Mit dem Ruhrgebiet verbinde ich eine Verbundenheit, über die Grenzen der eigenen Stadt hinaus. Wir sind nicht nur von einer gemeinsamen Geschichte geprägt sondern stehen auch vor ähnlichen Herausforderungen. Wir sind nicht nur ein Ruhrpott, sondern auch ein Melting Pott.
Dieser Zusammenhalt wird aber nicht nur jenen entgegengebracht, die aus dem Ruhrgebiet kommen, sondern auch all jenen, die in das Ruhrgebiet kommen, so dass diese sich schnell willkommen fühlen. Das Ruhrgebiet ist diese ganz besondere Mischung aus Industrie und Bergbau aber auch wunderschönen Flecken Grün, die manchmal erst gesucht werden müssen.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Meine Herzensthemen sind intersektionaler Feminismus, eine nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz sowie soziale Gerechtigkeit. Diese Themen sind meiner Meinung nach eng miteinander verflochten, so dass sie für mich nicht getrennt voneinander denkbar sind. Zudem umfassen sie von ÖPNV über Kultur, Arbeitsbedingungen und Arbeitsformen bis hin zu einem Zusammenleben mit der Natur statt gegen sie alle Bereiche des menschlichen und natürlichen Lebens.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Zum einen  Veranstaltungen umweltschonend zu gestalten und zum anderen die Ausrichtung des ÖPNV auf die Bedürfnisse von Menschen, die primär Care-Arbeit leisten.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Kollektive Veränderungen bringen individuelle Herausforderungen  mit sich. Doch von den Lösungen können alle profitieren, wenn jede*r sich miteinander vernetzen kann – analog und digital, auf der Straße aber auch von zu Hause aus. Im Ruhrgebiet von Morgen ist genau das möglich.