Kirsten Deggim

Ich kandidiere für:
Einen mittleren Listenplatz (13-22)

Bio & Berufliches
Beruf: Marketing-Beraterin (selbstständig)
Geburtsdatum: 11.02.1973

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen und habe in den Jahren nach meiner Rückkehr, nachdem ich 20 Jahre in den Niederlanden gelebt und gearbeitet habe, die positiven Seiten wiederentdeckt und schätzen gelernt. Mir ist aber auch bewusst geworden, dass wir uns einsetzen müssen um die Chancen der Gegenwart und Zukunft zu unserem Vorteil zu nutzen.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Meine aktive politische Zeit hat mit meinem Eintritt bei den Grünen in 2018 begonnen. Seit 2019 bin ich sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Wirtschaftsförderung der Stadt Herdecke. Im gleichen Jahr bin ich auch als Beisitzerin in den Kreisvorstand des Ennepe-Ruhr-Kreises gewählt worden. Von Anfang an habe ich gerne die Angebote der GAR genutzt, einerseits interessieren mich die Veranstaltungen inhaltlich, aber auch den Austausch über die kommunalen Grenzen hinaus, habe ich kennen und schätzen gelernt.

Außerdem bin ich stellverstretende Vorsitzende der Werbegemeinschaft Herdecke und Mitinitiatorin eines Unternehmernetzwerks in Herdecke.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Von klein auf habe ich regelmäßig das Ruhrgebiet durchquert von Herdecke aus zu meinen Großeltern am Niederrhein. Die Vielfalt oder Gegensatz von Großstadt zu Dorf, von Industriegebiet zu Grünflächen habe ich von Kindheit an als gegenseitige Ergänzung, als Möglichkeit für Entwicklung gesehen. Keine grüne Wiese ohne Schornstein oder Strommast am Horizont. Diese Vielfalt sehe ich auch in den Menschen, die mir tagtäglich begegnen, ob als Unternehmerin oder beim Einkaufen auf dem Wochenmarkt. Eine Offenheit und Bereitschaft einander zu unterstützen. Es ist schon ein besonderer Schlag Menschen, die sich im Ruhrgebiet wohlfühlen.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Als Unternehmerin bin ich im ständigen Austausch mit Selbstständigen und Unternehmen, auch durch das Organisieren und Besuchen von verschiedensten Netzwerken. Das Wohl und Weh der Selbstständigen in der Region liegt mir sehr am Herzen und ich will mich dafür einsetzen, den Austausch und Kooperationen von Unternehmen weiter zu fördern, durch Austausch und das Schaffen von neuen Strukturen. Außerdem ist es mir ein Anliegen mich für die Gleichberechtigung von Frauen als Unternehmerinnen einzusetzen

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Unternehmertum fördern, Frauen ermutigen, Austausch weiter entwickeln. Verbindungen aufbauen und stärken (ja, dazu gehört auch ÖPNV aber nicht nur)

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Das Ruhrgebiet sehe ich als Schmelztiegel für neue Ideen, neue Technologien und ein Brutplatz für neue Formen der Zusammenarbeit. Ich erlebe einen hohen Freizeitwert, viel Raum für Kultur und Gemeinsamkeit und möchte diese nutzen und ausbauen. Wir sind das Ruhrgebiet. Kommt, lasst uns gestalten!