Jörg Obereiner

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Fachlehrer und Sozialarbeiter
Geburtsdatum: 18.12.1964

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Die mich umgebende Welt gestalte ich leidenschaftlich gerne mit, und hoffe, dass ich durch meinen Einsatz helfen kann, das Ruhrgebiet zu stärken. Es macht es mir Freude, mich in einem guten Team mit meinen Erfahrungen, meinem Wissen und meinen Netzwerken einbringen zu dürfen, um Begonnenes fortzusetzen und Neues auf den Weg zu bringen.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
1983 bin ich als Gründungssympathisant der Grünen in Breckerfeld gestartet. Dort war ich von 1984-87 sachkundiger Bürger im Jugend, Kultur und Sozialausschuss, von 1992-1994 war ich Sprecher vom KV Ennepe-Ruhr, seit 1995 bin ich im Kreistag EN, 1dort war ich 10 Jahre Fraktionssprecher und bin seit 2010 stellvertretender Landrat, seit 2004 bin ich Gründungsmitglied vom RVR, seit 2010 bin ich dort im Kultur- und Sportausschuss als stellvertretender Vorsitzender tätig.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?

Ein gutes Gefühl.
Starke Ideen – Schwächen in der Umsetzung.
Beeindruckende Vielfalt.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Als kulturpolitischer Sprecher der RVR-Fraktion konnte ich an dem Ausbau des Kultur- und Sportbereichs im RVR mitwirken und möchte das auch weiterhin. Meine Schwerpunkte sehe ich in der politischen Begleitung der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur Kulturhauptstadt (dazu zählen u.a. die Kreativwirtschaft/Ecce, die Interkultur, die Urbanen Künste, etc.) Einen persönlichen Schwerpunkt habe ich in der Förderung der Popkultur im Ruhrgebiet. Außerdem noch Sport, Soziales, Bildung und Haushalt.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?

Einrichtung einer Servicestelle Pop
Kulturfördertopf erhöhen
Nachhaltigkeitsvereinbarung überarbeiten
Eigenes Kultur- und Sportdezernat – gerne grün besetzt 

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?

Ich wünsche mir, dass der RVR von Bürgerinnen und Bürgern als auch von seinen Mitgliedskommunen als der zentrale Kümmerer und Dienstleister zur Gestaltung des Strukturwandels in das digitale Zeitalter gesehen wird.

Die Wirtschaft hat die Transformation zu einer „green economy“ auch mit Hilfe der vielen Kreativen und Wissenschaftlern von den Ruhr-Universitäten geschafft, die zahlreiche zukunftsweisende und innovative Unternehmen gründen. Dabei können sie auch staatlich unterstützt werden. Unterschiedlichste Menschen aus der ganzen Welt arbeiten gemeinsam, friedlich und respektvoll an der Zukunft des Ruhrgebiets. Sie schützen ihre Lebensgrundlagen und genießen die Natur und die vielfältigsten Freizeitangebote. Das ganze Ruhrgebiet ist eine blühende Kulturlandschaft von Breitenkultur bis Spitzenkultur. Es gibt eine vielfältige Clubszene und eine gepflegte Live-Kultur. Man kann sich dabei problemlos ohne Auto durch das gesamte Ruhrgebiet bewegen.