Ingrid Reuter

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Freiberufliche Sachbuchredakteurin
Geburtsdatum: 16.04.1957

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Mein Motto ist schon seit Schul- und Studizeiten „machen statt meckern“ und so hat mich der Wille zur Veränderung meines jeweiligen Lebensumfelds angetrieben, um mehr soziale Gerechtigkeit, bessere Bildungschancen und eine lebenswerte (Um-)Welt zu erreichen. Und so bin ich dann auch zu den GRÜNEN gekommen, als ich nach Dortmund gezogen bin.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Zunächst jenseits von Parteien politisch aktiv, z.B. gegen Akws, war ich von 1989 bis 2001 in Dortmund Bezirksvertreterin, seit 2001 bin ich Ratsmitglied u.a. im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen (seit 2009 Ausschussvorsitzende) sowie 2007 bis 2009 und seit 2012 im Finanzausschuss. Seit 2007 bin ich Sprecherin der Fraktion. 
Im Regionalverband Ruhr bin ich seit 2011 (seit 2017 Mitglied des Fraktionsvorstands). Gerade als Dortmunderin möchte ich das Zusammenwachsen im Regionalverband stärken, denn Kirchtürme sind keine zeitgemäße Bauaufgabe mehr.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
* Bodenständige, pragmatische und authentische Menschen, die aus den unterschiedlichsten Weltgegenden hierhin gekommen sind
* Eine Region, die sich immer wieder neu erfindet – von Kohle und Stahl zu Wissenschaft und Kreativwirtschaft und (daran wollen wir ja arbeiten) nachhaltigen Wirtschaftsunternehmen
* Eine Region, die erst auf dem Weg ist zusammenzuwachsen und zu lernen, mit einer Stimme zu sprechen

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Trotz der Corona-Pandemie bleiben die Reduzierung des Energieverbrauchs, die weitere Förderung erneuerbarer Energien, der Ausbau klimafreundlicher Mobilität wichtige urgrüne Anliegen, die wir vorantreiben müssen. Hier müssen wir genauso am Ball bleiben wie bei der Verhinderung einer weiteren Zerstörung von Freiflächen. Doch alle ökologischen Ziele, die wir verfolgen, dienen vor allem dazu, die Lebensverhältnisse für alle in Gegenwart und Zukunft zu verbessern.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Als Mitglied im RVR-Planungsausschuss ist mir zunächst der Regionalplan wichtig. DAS Zukunftsthema des Ruhrgebiets ist aber eine klimafreundliche Mobilität, also die Förderung von Radverkehr und ÖPNV.

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Eine Region, die in aller Vielfalt zusammengewachsen ist, wo es viel Natur gibt, aber auch nachhaltige Firmen, wo man auf komfortablen sicheren Radwegen die unterschiedlichen kulturellen Hotspots oder seinen Arbeitsplatz erreichen kann, kurzum eine attraktive, lebendige, grüne Metropole Ruhr.