Hans Bischoff

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Berufsfeuerwehrmann / Rettungssanitäter
Geburtsdatum: 30.05.1993

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Politik ist für mich das Mittel, um die Zukunft zu gestalten. Seit über zehn Jahren kämpfe ich nun schon mit unserer Partei für eine offene Gesellschaft, eine intakte Natur und ein solidarisches Miteinander. Zum Parteieintritt hat mich der entschlossene und mutige Kampf der Grünen gegen den Rechtsextremismus motiviert.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Als ich 2009 bei den Bochumer Grünen eingetreten bin, hätte ich nicht gedacht, dass ich drei Jahre später in einem Ortsverband dem Vorstand angehören und fünf Jahre nach meinem Parteieintritt bereits Mitglied der Bezirksvertretung Wattenscheid sein würde. Mit gerade einmal 20 Jahren wurde ich Stv. Bezirksbürgermeister des 73.000 Einwohnerbezirks Wattenscheid. Zwei Jahre später, im Jahr 2016 gab ich meine Mandate an die Partei zurück, da ich mich für die Verbeamtung bei der Stadt Bochum in der Berufsfeuerwehr entschied. Dies ermöglichte mir aber danach zunächst Beisitzer im Kreisvorstand und seit 2019 Sprecher der Bochumer Grünen zu werden.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
In Bochum bin ich zuhause und im Ruhrgebiet daheim. Mein ganzes Leben spielt sich in dieser Region ab. Das Ruhrgebiet ist für mich der „Melting-Pott“ der Bundesrepublik. Die Menschen in unserer Region kamen und kommen von allen Teilen der Erde hierher, um zu arbeiten, zu studieren und zu leben. Seit Generationen ist das so. Sie alle verbindet dieses Gefühl von Gemeinschaft. Egal ob Blau-Weiß, Rot-Weiß oder Schwarz-Gelb. Am Ende gilt: Hauptsache Pott. Ich verbinde mit dem Ruhrgebiet auch viel Natur. An den Ruhr-Ufern in Hattingen, auf der Halde Rhein-Elbe in Gelsenkirchen oder auch im Grugapark in Essen kann man das grüne Ruhrgebiet erleben.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Ich engagiere mich für eine offene und wehrhafte Gesellschaft, die den Kampf mit reaktionären und rechten Kräften aufnimmt. Kommunalpolitik ist die Möglichkeit, Politik für die Menschen direkt spürbar zu machen. Der eben beschlossene Radweg wird sichtbar und das gerade noch theoretisch debattierte Radverkehrskonzept wird plötzlich Realität. Dabei Menschen mitzunehmen und zu beteiligen, das ist mir wichtig. Politik muss erklären – transparent und auf Augenhöhe. Dafür setze ich mich ein.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
• Ein Nahverkehrsplan für die ganze Region. 
• Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit über eine umfassende Bestands- und Bedarfsanalyse
• Erweiterung regionaler Grünzüge als grüne Lungen der Region

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Das Ruhrgebiet ist Europas Hotspot der Livekultur. Hier wird nachhaltige Produktion gelebt. Menschen aus der Welt prägen durch ihre Diversität die Region. Start-Ups entwickeln ihre Ideen und schaffen Veränderung von hieraus. Fahrradtrassen durchziehen das Gebiet und verbinden das tägliche Leben.