Ernst Potthof

Ich kandidiere für:
Einen mittleren Listenplatz (13-22)

Bio & Berufliches
Beruf: Rentner
Geburtsdatum: 29.12.1955

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Liebe Grüne Freundinnen und Freunde,
Ich bewerbe mich um ein Grünes Mandat für die Verbandsversammlung des RVR. Ich bin in Essen geboren, habe hier studiert (Chemie) und lebe weiter  hier. Groß geworden bin ich in der verbandlichen Jugendarbeit und 
seither auch in der Begleitung von Menschen mit Behinderung vorwiegend 
in der Freizeit tätig.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Das Kümmern um die Menschen um mich herum, aber damit auch um die 
„öffentlichen Angelegenheiten“, also Politik, gehört für mich geradezu 
selbstverständlich zum Leben. Mein Einstieg in die Kommunalpolitik war 
eine Bürgerinitiative gegen eine MVA auf Bochumer Gebiet, daher kommen 
auch noch meine guten Kontakte zur örtlichen Landwirtschaft. Seit 1994 
war ich dann parteilos für die Grünen Mitglied in der Bezirksvertretung 
Steele/Kray, seit 1999 auch als Kinder- und Jugendbeauftragter. 1998 
dann auch   Grünes Mitglied und ab da auch(stellvertretender) 
Delegierter zu LDK, BDK, LPR und Bezirksrat. Seit 2014 Ratsmitglied und 
Vertreter im VRR.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Nur drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest? Mit 64 Jahren gibt 
es schon ein paar mehr. Ich versuch es trotzdem:
Essener Domschatz und Folkwang, Aalto-Theater und Studio-Bühne. Bei 
Geschichte und Kultur braucht sich das Ruhrgebiet nicht verstecken!
Fördertürme, Schacht Hubert, Joachim, Zeche Katharina, beide Opas waren 
noch untertage, kein sicherer Arbeitsplatz, Staublunge: früher war nicht 
alles besser!
Gesamthochschule Essen, jetzt doch Universität, aber Duisburg-Essen! 
Zukunft geht- und kommt doch immer anders!

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Seit der BI-Zeit ist der Erhalt der Freiflächen, besonders der 
landwirtschaftlichen Flächen in den regionalen Grünzügen, für mich 
Dauerthema. Eine Entwicklung bei den Bedarfen Wohnen und Wirtschaft zu ermöglichen ohne weitere Flächen zu versiegeln ist die Herausforderung der nächsten Jahre. Dies kann nur gelingen durch städteübergreifende Planung und deutliche Verbesserungen in der Mobilität im Umweltverbund.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Dringendstes Anliegen sind jetzt die Fertigstellung des Regionalplans 
ohne weitere Zugeständnisse an die Begehrlichkeiten zum Flächenverbrauch und die Beendigung der Stagnation bei den Radschnellwegen

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Innovative Klein- und Mittelbetriebe und eine vielfältige, dichte 
Bildungslandschaft, Siedlungen mit Lokalgeschichte, das alles vernetzt 
durch ein attraktives Netz von Rad(schnell)wegen und einen dicht 
getakteten öffentlichen Verkehr. Fragen zur Landwirtschaft diskutiert 
man mit dem Bauern vor Ort.