Birgit Beisheim

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Unternehmerin
Geburtsdatum: 01.05.1962

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Die Folgen des Klimawandels und die Überwindung der sozialen Spaltung haben mich dazu getrieben aktiv grüne Politik zu machen. Der Wandel der Realität gelingt nur mit einem starken Veränderungswillen. Ich möchte gestalten und Verantwortung übernehmen, damit die sozial-ökologische Transformation gelingt.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Aktiv grün bin ich seit 2009. Von 2009–2012 war ich Mitglied in der Bezirksvertretung in Duisburg Süd und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin. 2012-2017 durfte ich grüne Inhalte als Abgeordnete des Landtages von NRW in praktische Landespolitik umsetzen. Sprecherin des Duisburger Kreisverband bin ich seit 2014. Sehr wertvoll für meine Arbeit ist dabei der Austausch mit anderen Grünen aus dem Ruhrgebiet als Delegierte und Vorstandsmitglied des Bezirksverbands Ruhr.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
Das Ruhrgebiet ist eine Region voller Gegensätze und anhaftender Missverständnisse. Seit 1960 ist der Einfluss von Kohle und Stahl zunehmend zurückgegangen. Die Menschen haben die großen Herausforderungen des Strukturwandels angenommen und einen großen Anteil daran, dass sich die vormals starke industrielle Prägung gewandelt hat. Hin zu einer starken Dienstleistungsregion, die viel zu bieten hat: 

  1. Kunst, Kultur, Sport 
  2. Eine breite Forschung- und Bildungslandschaft 
  3. Naturnahe Erholungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zu den Städten und Gemeinden.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Wirtschaftspolitik, insbesondere die Förderung von kleinen und mittleren Betrieben mit einem Fokus auf die migrantische Ökonomie, sind ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Klimapolitik ist dabei ein wichtiges Querschnittsthema. Deshalb haben die Themen Einstieg in die Kreislaufwirtschaft, umweltfreundliche Mobilität und nachhaltiges Bauen eine große Bedeutung für mich. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz für eine nachhaltige Flächenpolitik, die dem Verbrauch von Freiflächen stark entgegenwirkt.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
Direktwahl als Legitimation nutzen, gemeinsam die Folgen der Pandemie bewältigen. Dazu Erfolge in Gesundheit- und Umweltwirtschaft nutzen. Kunst- und Sport- und Bildungsfördermöglichkeiten verstetigen

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Metropolregion der Chancen und Möglichkeiten, in der eine gerechte Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen selbstverständlich ist. Dazu gehört: 

  • ein gut ausgebauter, bezahlbarer ÖPNV
  • eine gelungene soziale und ökologische Transformation der Wirtschaft 
  • solidarische kommunale Zusammenarbeit