Anna di Bari

Ich kandidiere für:
Einen vorderen Listenplatz (1-12)

Bio & Berufliches
Beruf: Studentin
Geburtsdatum: 22.12.2000

Was treibt Dich an Politik zu machen?
Der Wunsch nach Veränderung! Überall werden Forderungen laut, der Staus Quo wird kritisiert. Oft zu recht, aber genau deshalb möchte ich die Möglichkeit nutzen, mich zu engagieren. Denn vor allem, wenn auch junge Menschen anfangen, Mandate zu übernehmen, können wir dafür sorgen, dass Parlamente eine vielfältige Gesellschaft repräsentieren.

Wie ist dein politischer Werdegang bisher?
Während meiner Schulzeit war ich fünf Jahre Schülersprecherin und nebenbei in anderen Projekte, etwa Geflüchtetenhilfe, aktiv. Nach Ende der Schulzeit wurde es Zeit, sich anderweitig einzubringen. So bin ich zur Grünen Jugend gekommen und dort seit letztem Jahr Teil des Bochumer und Ruhr Vorstands. Ich kümmere mich besonders um den Kommunalwahlkampf und die Social-Media-Präsenz.
In Bochumer KV kandidiere ich für die Ratsliste und die Bezirksvertretung Bochum-Mitte. Die Kombination von städtischer und regionaler Zusammenarbeit kann eine große Chance sein, um Projekte zu verwirklichen.

Drei Dinge, die du mit dem Ruhrgebiet verbindest?
-Den Bergbau: Mein Name verrät es; meine eigene Familiengeschichte ist durch die Zuwanderung der Gastarbeiter geprägt. Die Selbstverständlichkeit von Multikulti habe ich nirgendwo so erlebt wie hier.
-Die Mentalität: natürlich muss sie hier viel ändern; Kinderarmut, Strukturwandel, Infrastruktur.. trotzdem gibt es hier einen Gemeinschaftsgeist und eine einzigartige Bodenständigkeit
-Die Kulturlandschaft: Zwischen Schauspielhaus und Folkwang Museum vor allem die vielen kleinen Projekte, die immer wieder entstehen. Hier hat jede*r die Möglichkeit, selbst etwas zu schaffen.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?
Für mich ist es wichtig, dass die Jugendbeteiligung und die Beteiligung von Bürger*innen an politischen Entscheidungsprozessen gestärkt wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass Politik für die Menschen vor Ot gemacht wird und das Potenzial aus der Zivilgesellschaft genutzt wird.
Mein zweiter Schwerpunkt ist die Wirtschaftspolitik: Aus ökologischer und sozialer Sicht ist unbedingt notwendig, Wirtschaft anders zu denken. Statt hohen Gewinnen müssen andere Kriterien in den Mittelpunkt rücken.

Was sind die ersten Projekte, die du im nächsten Ruhrparlament angehen willst?
1) Wirtschaft neu angehen und Vorreitern für Gemeinwohl werden
2) Masterplan zur Vernetzung und Förderung der freien Kunst- und Kulturszene 
3) eine regionale Strategie für bezahlbaren Wohnraum

Wie sieht für dich das Ruhrgebiet von Morgen aus?
Schon jetzt sage ich nicht, dass ich aus Bochum komme, sondern aus dem Ruhrgebiet. Lasst uns dafür kämpfen, dass unser „Morgen“ ein Ruhrgebiet ist, in dem wir auch auf politischer Ebene Bereiche wie Wirtschaft, Umwelt oder Soziales zusammen als Region denken. Gebündelte Kräfte für den Pott!