Hand in Hand – Herausforderungen im Ruhrgebiet meistern

Die derzeitige Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen bietet die einmalige Chance, Regionen gemäß ihrer tatsächlichen Bedarfe zu helfen. Dazu Börje Wichert, Sprecher der Grünen im Ruhrgebiet: „Unterschiedliche Regionen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen, die wir differenziert angehen müssen. Das bedeutet für das Ruhrgebiet, dass wir insbesondere eine Infrastrukturoffensive benötigen, um die Versäumnisse der letzten 25 Jahre auf Schiene und Straße zu beseitigen. Außerdem muss den Städten geholfen werden, verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit mit aller Kraft zu beseitigen und Migranten, die aus welchen Fluchtgründen auch immer ins Ruhrgebiet kommen, schnell zu integrieren. Ich bin mir sicher, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung das genauso sieht. Deshalb müssen wir alle gemeinsam in Berlin für das Ruhrgebiet kämpfen“.

Außerdem muss sichergestellt werden, dass die Städte im Ruhrgebiet Mittel aus den Fonds der EU für innovative Projekte einsetzen können, die die besonderen Stärken und Chancen der Region bei gleichzeitiger Kompensation der Schwächen herausstellen. „Dazu bedarf es niedriger Eigenanteile, die von den Kommunen gestemmt werden können, sonst bleibt das Geld liegen und sinnvolle Projekte werden nicht angefasst“, so Wichert.

Börje Wichert freut sich, dass hierüber offenbar großer Konsens mit CDU und SPD herrscht. Die Grünen koalieren im Regionalverband Ruhr mit beiden Parteien.

Die Pressemitteilung des Bezirksverbands Ruhr BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 11.11.2014 zum Download.

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