Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas 2015“ wäre ein Gewinn für unsere Region

Die Essener Umweltdezernentin Simone Raskob hat beim Bezirksrat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ruhr die Bewerbung der Metropole Ruhr für die „Grüne Hauptstadt Europas 2015“ vorgestellt. Das Projekt stieß bei den Delegierten aus den GRÜNEN Kreisverbänden des Ruhrgebiets auf große, positive Resonanz.

Dazu Andrea Swoboda, Vorstandssprecherin des GRÜNEN Bezirksverbands Ruhr: „Die regionale Bewerbung bündelt die vielfältigen, bereits vorhandenen Ansätze, die Umwelt- und Lebensqualität in der Metropole Ruhr zu verbessern. Dies reicht von Projekten der Luftreinhaltung, Lärmminderung und Gewässerschutz bis hin zu den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, Klimaschutz und nachhaltiger Mobilität. Nicht nur durch diesen breitgefächerte Ansatz, sondern auch durch die geplanten interkommunalen Durchführung im Jahr 2015, wäre die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas 2015″ ein Gewinn für unsere Region.“

Börje Wichert, Vorstandssprecher des GRÜNEN Bezirksverbands Ruhr ergänzt: „Schon jetzt in der Bewerbungsphase profitiert die Region zum Beispiel durch die Zusammenstellung der gesammelten Umweltdaten für die Region. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass sich die Metropole Ruhr durch die Kooperation der Kommunen und das Engagement für diese Bewerbung auf europäischer Ebene als engagierte und kooperative Region einen Namen macht. Anstelle eines extra neu zu gründenden Zweckverbands hätten wir es allerdings begrüßt, wenn der schon vorhandene regionale Verband – der Regionalverband Ruhr – die Bewerbung und Durchführung für die Region hätte übernehmen können. Dies ist aufgrund des bestehenden RVR-Gesetz leider nicht möglich, was uns in der Auffassung bestätigt, dass das RVR-Gesetz dringend novelliert werden muss.“

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